Leistungen

Bauwerksmonitoring

Das Monitoring ist die planmäßige und dauerhafte Überwachung und Bewertung eines Bauwerks hinsichtlich seiner strukturellen Zustände und deren Veränderung. Hierfür setzen wir modernste, auf Ihr Bauwerk abgestimmte Technik, mit geringstmöglichem Eingriff in die Tragwerkskonstruktion ein. Dafür können die unten aufgeführten Monitoringsysteme kombiniert werden, um das Zusammenspiel und die unterschiedlichen Einflüsse aufzuzeigen und gegeneinander abzugrenzen.


Mithilfe des Bauwerksmonitorings erhalten Sie Kenntnisse über:

  • Den momentanen Bauwerkszustand und dessen Entwicklung
  • Das Langzeitverhalten Ihres Bauwerks
  • Unterschiedlichste Parameter wie z. B. Kräfte, Verformungen, Dehnungen, Temperatur, Feuchte, Risse und Schwingungen
  • Prognostizierte Restnutzungsdauer
Langzeitmessung von Kraft und Temperatur im Aufbeton einer Brücke
Langzeitmessung von Kraft und Temperatur im Aufbeton einer Brücke

Auf dieser Basis kann die Planung und Durchführung von Wartungs- und Sanierungsmaßnahmen frühzeitig eingeleitet und optimiert werden. Dies verlängert einerseits die Lebensdauer Ihres Bauwerks, andererseits trägt es zu einer substantiellen Grundlage für Investitionsentscheidungen bei.

Vorteile: 

  • Permanente Überwachung mit konstanter Datenerfassung
  • Individuelle Anpassung auf Bauwerk und Problemstellung
  • Zeitliche Flexibilität und Automatisierung
  • Integrierbar in den Nutzungsalltag

Kräftemonitoring

Mit einem Kräftemonitoringsystem sollen die tatsächlich auftretenden Lastfälle qualitativ abgegrenzt und die dabei auftretenden Einwirkungen ermittelt werden. Der Fokus liegt dabei in der direkten Erfassung der Kräfte. Dadurch kann aus einer tatsächlichen Belastung ein realer Spannungsverlauf errechnet und das genaue Bauteilverhalten ermittelt werden. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen als Grundlage für dauerhafte Sanierungslösungen.

Dehnungs- und Rissmonitoring

Das Materialverhalten von Baustoffen ist von vielen Faktoren abhängig. Zeit, Wetter und die Einwirkung äußerer Kräfte wie Verkehr oder Wind spielen eine große Rolle für die Verformungen im Bauteil.

Kann sich eine Konstruktion nicht frei bewegen, können Dehnungen zu hohen Zwangsspannungen oder ungewollten Nutzungseinschränkungen am Bauwerk führen. Risse können hierbei die Folge sein. Sie treten als Symptom einer Spannungsüberschreitung im Material auf. Eine Analyse dieser Risse dient der Aufklärung ihrer Entstehung.

In bestimmten Fällen ist eine qualitative und quantitative Überwachung von Rissen notwendig, um zu klären, ob deren Ursachen einen signifikanten Zusammenhang mit anderen Umwelteinflüssen haben, abgeklungen sind oder sich in einem unbedenklichen Rahmen bewegen.

Temperaturmonitoring

Eine der stärksten Belastungen auf bestehende Gebäude ist die Temperatur oder besser gesagt die Differenz von minimalen und maximalen Temperaturen, meist bedingt durch den Jahreszeitenwechsel. Ein Temperaturmonitoring ist immer dann erforderlich, wenn Temperatureinflüsse eine potenzielle Schadensursache darstellen können. Der zyklische Wechsel von Hitze und Kälte kann unter anderem zu starken Verformungen am Bauteil führen, aber auch eine Einwirkung auf Spannungen oder bauphysikalische Parameter haben. Um zwischen Einwirkungen aus Temperatur und anderen Belastungen unterscheiden zu können, ist eine genaue Dokumentation der Temperaturentwicklung erforderlich. Hieraus leitet sich der Verformungsanteil aus der Temperaturveränderung auf die Gesamtkonstruktion ab.

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